Presse­information
VHV Gruppe / Hannover, 10. Mai 2021

Versicherer gegen Corona: Impfstraße für Assekuranz-Beschäftigte in Hannover ist startklar

  • Impfangebot für mehr als 12.000 Beschäftigte
  • Gemeinsame Initiative der Versicherungsunternehmen in Hannover
  • Impfbetrieb startet, sobald Impfstoff verfügbar ist

Die Versicherer in Hannover stehen mit einer eigenen Impfstraße in den Startlöchern, um die rund 12.000 Mitarbeiter*innen der Unternehmen gegen das Corona-Virus zu impfen. Die Vorbereitungen dafür liefen in den vergangenen Wochen auf Hochtouren – am Dienstag (11.05.2021) war es soweit: der Aufbau am Standort der HDI Gruppe in der Buchholzer Straße 98 wurde erfolgreich beendet und bei einem Ortstermin Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay präsentiert und erläutert. Sobald Impfstoff verfügbar ist, können dort pro Woche bis zu 2.500 Menschen geimpft werden.

Die Impfstraße ist eine Initiative der Versicherer Concordia Versicherungen, E+S Rück, Hannover Rück, HDI & Talanx, KKH Kaufmännische Krankenkasse, Mecklenburgische Versicherungen, Swiss Life, VGH Versicherungen, VHV Gruppe und WERTGARANTIE Group.  

Gemeinsam teilen sie mit: „Wir bekennen uns mit dieser Impfinitiative sowohl zu unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch zu der gesellschaftlichen Verantwortung, die Impfstrategie der Bundesregierung und das Land Niedersachsen bei der Eindämmung der Pandemie aktiv zu unterstützen.“

Der Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Belit Onay, begrüßte die Initiative der Versicherer in Hannover: „Das Engagement der in Hannover ansässigen Versicherer beeindruckt mich sehr. Das ist gut für die mehr als 12.000 Mitarbeiter*Innen, aber auch für die Stadt Hannover und die Region – jeder Geimpfte ist eine geschützte Person mehr. Das Impfangebot erweitert die Impfmöglichkeiten in der Stadt – das kann ich nur begrüßen und unterstützen.“ 

Kostenfrei für Mitarbeiter*Innen

Die Versicherer haben die Impfstraße auf eigene Kosten in den Räumlichkeiten der HDI in der Buchholzer Straße aufgebaut. Sie organisieren auch Personal und Material für einen reibungslosen Impfprozess auf eigene Kosten. Dabei ist das Impfen für die Mitarbeiter*Innen kostenfrei.

Die Impfungen können beginnen, sobald eine ausreichende Menge Impfstoff vorhanden ist und die Freigabe von den zuständigen Stellen offiziell erteilt ist. Über den genauen Startschuss und den Ablauf werden die Unternehmen ihre Mitarbeiter*Innen rechtzeitig informieren.

In einem gemeinsamen Brief hatten die Unternehmen dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ihr Anliegen geschildert und um Unterstützung bei der Bereitstellung von Impfstoff gebeten. Im aktuellen Modellversuch der niedersächsische Landesregierung für Corona-Impfungen bei Betriebsärzten wurden die Versicherer jedoch nicht berücksichtigt.

Unterstützung bei der Bekämpfung der Pandemie

Die Impfstraße in der Buchholzer Straße verfügt über vier Spuren, in denen gleichzeitig geimpft werden kann. Auf diese Weise ergibt sich eine maximale Kapazität von 2.500 Impfungen pro Woche. Diese kann jedoch nur voll ausgeschöpft werden, sofern Impstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Dabei werden die verfügbaren Kapazitäten in jedem Fall auf alle teilnehmenden Versicherer gleichmäßig verteilt. Selbstverständlich werden sich die Unternehmen auch an die durch die Behörden festgelegte Impfreihenfolge halten, solange diese besteht.

Die Unternehmen riefen ihre Mitarbeiter*Innen gleichzeitig auf, auch weiter von den bereits andernorts bestehenden Impfangeboten Gebrauch zu machen. Wer etwa beim Hausarzt oder Impfzentrum bereits einen Termin bekommt, sollte diesen wahrnehmen. Die Versicherer sehen ihr Impfangebot als einen ergänzenden Weg, um den Einsatz der Niedersächsischen Landesregierung und die Anstrengungen von Ärzten und Krankenhäusern bei der Bekämpfung von COVID-19 zu unterstützen.

Einige der an der Aktion teilnehmenden Unternehmen sind auch an Standorten außerhalb Hannovers und Niedersachsens aktiv. Sie  betonten deshalb, dass sie auch für diese Standorte lokale Lösungen vorsehen, um auch den dortigen Mitarbeiter*innen sobald wie möglich Impfungen anzubieten.

Martina Westholt
Konzernsprecherin
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