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14.4.2026

Geschäftsjahr 2025: VHV Gruppe setzt erfolgreichen Wachstumskurs fort

Die VHV Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und sich erneut erfolgreich entwickelt. Gleichzeitig wurden wichtige Impulse gesetzt, um die Gruppe gezielt weiterzuentwickeln und ihre Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu stärken.
Der Vorstand der VHV Gruppe bei der Jahresmedienkonferenz in Hannover
  • Wettbewerbspositionen in den strategischen Kerngeschäftsfeldern Bau, Kfz und Biometrie weiter ausgebaut
  • VHV Allgemeine steigert Profitabilität – auch im Kfz-Bereich
  • Hannoversche wächst im Kerngeschäft und festigt Marktführerschaft bei der Risikolebensversicherung
  • Investitionen in die Zukunft: VHV Gruppe will verstärkt in technologische Weiterentwicklung und KI investieren


Geschäftsjahr 2025: VHV Gruppe setzt erfolgreichen Wachstumskurs fort und stärkt gezielt ihre Zukunftsfähigkeit

Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 8,3 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro. Die Zahl der Versicherungsverträge erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 12,9 Mio. Stück. Das operative Ergebnis legte deutlich um 60,9 Prozent auf 408,4 Mio. Euro zu. Der Konzernjahresüberschuss betrug 194,8 Mio. Euro.

Mit einer Solvency-II-Bedeckungsquote von 283,1 Prozent befindet sich die VHV Gruppe weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und wurde von Standard & Poor’s erneut mit dem Rating „A+ mit stabilem Ausblick“ bewertet.

Vorstandsvorsitzender Thomas Voigt: „Wir haben unseren Wachstumskurs mit Nachdruck fortgesetzt und gleichzeitig unsere wirtschaftliche Basis weiter gestärkt. Besonders erfreulich ist, dass wir uns trotz weiterhin anspruchsvoller Marktbedingungen in allen drei Kerngeschäftsfeldern erfolgreich behauptet und unsere Marktposition weiter ausgebaut haben.

Diese Stärke ermöglicht es uns, unsere Zukunft aktiv zu gestalten. Unser Fokus liegt darauf, Stabilität und Weiterentwicklung konsequent miteinander zu verbinden und die VHV Gruppe auf die kommenden Anforderungen auszurichten. Dazu zählen auch Investitionen in die Weiterentwicklung der bereits umfangreichen digitalen Fähigkeiten der Gruppe, auch mithilfe von KI.“

Als Ergebnis ihrer klaren Ausrichtung auf Profitabilität und Solvabilität verfügt die VHV Gruppe über eine sehr solide wirtschaftliche Basis. Sie bildet zugleich die Grundlage, um das Geschäftsmodell gezielt weiterzuentwickeln und zusätzliche Wachstums- und Effizienzpotenziale zu erschließen.

Auch die Kapitalanlagen trugen maßgeblich zum Konzernerfolg im Geschäftsjahr 2025 bei. Der Kapitalanlagebestand der VHV Gruppe stieg von 17,2 Mrd. Euro auf 18,2 Mrd. Euro. Das Kapitalanlageergebnis belief sich auf 455,4 Mio. Euro.

Das internationale Geschäft der VHV Gruppe verzeichnete ebenfalls eine positive Entwicklung. Die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen stiegen um 2,5 Prozent auf 538,7 Mio. Euro. Bei einem gleichzeitigen Rückgang des Schadensaufwands konnte die VHV International SE ihre Combined Ratio von 96,6 Prozent auf 93,4 Prozent verbessern.

VHV Allgemeine: Combined Ratio weiter verbessert, auch für das Kfz-Geschäft

Die VHV Allgemeine Versicherung AG konnte im Jahr 2025 bei einer stabilen Vertragszahl von 10,9 Mio. Stück ihre Bruttobeitragseinnahmen um 11,2 Prozent von 2,9 Mrd. auf 3,2 Mrd. Euro steigern und erreichte damit erstmalig einen Wert von über 3 Mrd. Euro. Im Kfz-Bereich legten die Bruttobeitragseinnahmen um 15,5 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro zu.

Dr. Sebastian Reddemann, Vorstandssprecher der VHV Allgemeine Versicherung AG: „Die Rahmenbedingungen in unseren Kerngeschäftsfeldern Bau und Kfz blieben auch in 2025 anspruchsvoll – geprägt von weiterhin hohen Schadenkosten, insbesondere im Kfz-Bereich, sowie einem intensiven Wettbewerb. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Ertragskraft konsequent weiterentwickelt haben. Die Combined Ratio der VHV Allgemeine haben wir von 95,0 auf 94,2 Prozent verbessert. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Kfz-Geschäft, unserem konzernweit umsatzstärksten Geschäftsfeld: Mit einer Combined Ratio von 95,9 Prozent nach 97,8 Prozent im Vorjahr ist uns eine weitere Ergebnisverbesserung gelungen. Hier zeigt sich die Wirksamkeit unserer Maßnahmen zur Tarifierung, Bestands- und Schadensteuerung sowie unseres straffen Kostenmanagements.“

Das operative Ergebnis der VHV Allgemeine Versicherung AG stieg um 11,2 Prozent auf 264,9 Mio. Euro. Nach einer Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 45,4 Mio. Euro betrug der Jahresüberschuss 218,9 Mio. Euro. Mit 239,9 Prozent lag die Solvency II Bedeckungsquote weiterhin auf hohem Niveau. Die finanzielle Sicherheit der VHV Allgemeine Versicherung AG wird durch das Rating „A+ mit stabilem Ausblick“ der Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigt.

Hannoversche Lebensversicherung: Wachstum im Kerngeschäft Biometrie

Die Hannoversche Lebensversicherung AG hat sich in 2025 erneut erfolgreich in ihrem Kerngeschäft Biometrie behauptet und den Bruttobeitrag aus laufenden Beiträgen um 0,8 Prozent auf 801,6 Mio. Euro gesteigert. Insgesamt lagen die Bruttobeitragseinnahmen mit 1.035,4 Mio. Euro um 2,0 Prozent über Vorjahr. Die Anzahl der Versicherungsverträge legte um 0,8 Prozent auf 1,15 Mio. Stück zu.

Frank Hilbert, Vorstandssprecher der Hannoversche Lebensversicherung AG: „Unseren strategischen Kurs als Biometrie-Multikanalversicherer haben wir auch in 2025 erfolgreich fortgesetzt und konnten sowohl in Bezug auf den gebuchten Bruttobeitrag als auch die Vertragszahl weiter wachsen. Bei der Risikolebensversicherung konnte die Hannoversche ihre marktführende Position weiter festigen. Auch im Bereich Invalidität verzeichneten wir mit der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Grundfähigkeitsversicherung im Jahr 2025 erneut ein erfreuliches Wachstum.“

Im Neugeschäft mit den zwei wichtigsten Produktarten, Risikolebensversicherung und Invalidität, erzielte die Hannoversche einen Zuwachs von 0,9 Prozent auf 51,5 Mio. Euro. Insgesamt stieg der Neugeschäftsbeitrag im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent auf 83,4 Mio. Euro (laufende Beiträge und Einmalbeiträge nach Annual Premium Equivalent) an.

Der Rohüberschuss nach Steuern stieg um 2,1 Prozent auf 419,1 Mio. Euro. Davon wurden 192,9 Mio. Euro der Rückstellung für Beitragsrückerstattungen zugeführt. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug 30,7 Mio. Euro. Die Solvency II Bedeckungsquote lag bei 589,3 Prozent – ohne Übergangsmaßnahmen – und veranschaulicht die hohe Finanzstärke der Hannoversche. Diese wurde erneut von Standard & Poor’s mit einem Rating „A+ mit stabilem Ausblick“ bestätigt.

Investitionen in die Zukunft und gezielte Weiterentwicklung der technologischen Fähigkeiten

Mit Blick auf die kommenden Jahre setzt die VHV Gruppe einen strategischen Schwerpunkt bei der technologischen Transformation.

Vorstandsvorsitzender Thomas Voigt: „Unsere starke wirtschaftliche Basis ermöglicht es uns, gezielt in unsere Zukunftsfähigkeit zu investieren. Dabei steht die technologische Weiterentwicklung klar im Fokus. Der Einsatz KI-basierter Technologien eröffnet große Chancen, auch und besonders zur weiteren Verbesserung unserer Leistungen für unsere Kundinnen und Kunden – etwa bei der Nutzung von Daten, der Steigerung von Effizienz sowie der Weiterentwicklung von Produkten und Services. Entscheidend ist für uns dabei, Technologien nicht punktuell zu ergänzen, sondern systematisch in unsere Prozesse und Strukturen zu integrieren und zugleich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfangreich mitzunehmen.“

Moderne Kernsysteme bilden dafür die Voraussetzung. Die VHV Gruppe hat frühzeitig begonnen, im Rahmen von Digitalisierungsprojekten in die Modernisierung ihrer Systemlandschaft zu investieren und damit die Grundlage für den gezielten Einsatz neuer Technologien zu schaffen. In wesentlichen Geschäftsbereichen wird heute bereits mit modernen Kernsystemen gearbeitet.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz stelle den nächsten Schritt im Rahmen der technologischen Weiterentwicklung dar, sei aber nicht der alleinige Schlüssel zum Erfolg, erläutert Thomas Voigt: „Wir verstehen technologische Transformation nicht nur als IT-Thema. Es geht um ein ganzheitliches Zusammenspiel aus Technologie, Daten, regulatorischen Anforderungen, Mitarbeiterkompetenzen und Kundenerwartungen. Unser Anspruch ist es, diese Weiterentwicklung strukturiert und nachhaltig umzusetzen.“

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor seien die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, führt Voigt weiter aus: „Wir legen großen Wert darauf, sie aktiv einzubinden und gezielt weiterzubilden – insbesondere im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Denn nur wenn wir unsere Teams auf den Weg der technologischen Transformation mitnehmen, können wir die Chancen dieser Entwicklung vollumfänglich nutzen.“

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Die vollständige Pressemitteilung mit den Kennzahlen nach HGB können Sie hier als PDF herunterladen.

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Dr. Friederike Hemmen
Leiterin Konzernmarketing und -kommunikation
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Der Vorstand der VHV Gruppe bei der Jahresmedienkonferenz in Hannover
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