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29.4.2026

Cyberrisiken im Handwerk: VHV erweitert betrieblichen Versicherungsschutz

Die Digitalisierung schreitet auch im Handwerk weiter voran – und mit ihr wachsen die Cyberrisiken. Die VHV Allgemeine Versicherung AG reagiert auf diese Entwicklung und erweitert ihr Angebot im Bereich der Cyberversicherung gezielt für Handwerksbetriebe.

Mit dem Konzept „CYBERPROTECT Handwerk“ adressiert die VHV Allgemeine insbesondere aktuelle Betrugsszenarien und Ausfallrisiken, die für kleine und mittelständische Betriebe erhebliche finanzielle Folgen haben und damit eine existenzielle Bedrohung sein können. Ziel ist es, Vermittlerinnen und Vermittlern eine praxisnahe, verständliche Lösung für die Beratung ihrer Gewerbekunden im Handwerk bereitzustellen. „Cyberangriffe betreffen längst nicht mehr nur große Unternehmen. Gerade Handwerksbetriebe geraten zunehmend in den Fokus von Kriminellen“, sagt Dr. Sebastian Reddemann, Vorstandssprecher der VHV Allgemeine Versicherung AG. „Mit unserem erweiterten Angebot stärken wir gezielt die Resilienz dieser Zielgruppe.“

Unterstützung für Vermittler

Die VHV Allgemeine bringt ihre langjährige Expertise im Gewerbe- und Kompositgeschäft gezielt in die Weiterentwicklung ihres Cyberangebots ein. Dabei fließen fundierte Schadenanalysen sowie die enge Zusammenarbeit mit Vermittlern und Kunden aus dem Handwerkunmittelbar in die Produktgestaltung ein. So entsteht ein praxisnaher Versicherungsschutz, der die realen Risiken der Betriebe adressiert und kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Der Versicherungsantrag ist klar auf die vertriebliche Praxis ausgerichtet. Vermittlerinnen und Vermittler sollen gezielt dabei unterstützt werden, ihre Handwerkskunden auf neue digitale Risiken und Betrugsmaschen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig ermöglicht das Konzept von Beginn an einen umfassenden Cyberversicherungsschutz: Handwerksbetriebe haben im Rahmen einer Übergangsfrist sechs Monate Zeit, die für die Cyberversicherung nötigen IT-Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. In dieser Zeitspanne besteht bereits der volle Versicherungsschutz. Damit bietet die VHV Allgemeine für ihre Kunden und Vermittler eine am deutschen Markt einzigartige und besonders kundenfreundliche Lösung.

„Viele Betriebe unterschätzen Cyberrisiken nach wie vor. Umso wichtiger ist eine aktive Ansprache durch Vermittler – mit passenden, verständlichen Lösungen“, so Reddemann weiter.

Fokus auf praxisrelevante Schadenszenarien

Der bewährte Leistungsumfang wurde insbesondere im Hinblick auf aktuelle Schadenentwicklungen mit Fokus auf die Zielgruppe Handwerker erweitert. Zu den zentralen Bausteinen zählen:

 

  • Cyber-Vertrauensschaden
    Schutz vor finanziellen Schäden nach einer Informationssicherheitsverletzung, etwa wenn E-Mail-Konten gehackt und betrügerische Überweisungen veranlasst werden.
  • Betriebsunterbrechung bei Cloudausfällen    
    Absicherung von Ertragsausfällen und laufenden Kosten, wenn cloudbasierte Anwendungen – etwa zur Auftragsabwicklung – vorübergehend nicht verfügbar sind.
  • Betriebsunterbrechung infolge technischer Probleme
    Greift auch bei internen IT-Störungen oder Systemausfällen, die den Geschäftsbetrieb erheblich beeinträchtigen oder zum Stillstand bringen.
  • Optional: Cyber-Betrug auch ohne vorherige Informationssicherheitsverletzung
    Deckt Vermögensabflüsse durch Betrug ab, die ohne Hackerangriff erfolgen – etwa bei Täuschung durch manipulierte Kommunikation oder IBAN-Betrug gegenüber Handwerkern.